Bockshornklee – Natürliche Alternative zu Viagra?
Laut neuester Studien würzt Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) nicht nur kräftig unser Curry, sondern beschwingt auch unser Sexualleben. Denn Forschern zufolge heizt das Kraut der männlichen Potenz ordentlich ein…Bockshornklee gehört zu der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Mitarbeiter des australischen Zentrums für integrative klinische und molekulare Medizin in Brisbane haben herausgefunden, dass Bockshornklee die natürliche Alternative zu Viagra ist. Das Kraut des Glücks, das häufig in Currypulvermischungen enthalten ist, kann nach Ansicht der Forscher die männliche Libido um ein Viertel steigern. 60 Männern im Alter von 25 bis 52 Jahren wurden während dieser Studie über einen Zeitraum von sechs Wochen zweimal täglich Extrakte des Bockshornklees. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass der Sexualtrieb der Teilnehmer durchschnittlich um bis zu 28 % verstärkt wurde. Der Grund dafür: Die Samen des Wunderkrautes enthalten sogenannte Saponine - Stoffe, die die Produktion von männlichen Sexualhormonen wie Testosteron steigern können. Wie die „Daily Mail" aus dem Untersuchungsergebnis zitiert „Hat die Studie gezeigt, dass es im Verlauf der Behandlung eine auffällige Steigerung der sexuellen Funktion und Leistung gab". Also, ran an den Glückskraut: Das Potenzkraut kann gekocht, geröstet und frisch verzehrt genossen werden. Neben dessen, dass es wunderbar zum indischen Curry passt, kann es auch gut als Brot- oder Käsegewürz verwendet werden. Und das Beste: Wenn Sie möchten, können Sie das Kraut sogar selbst pflücken. Denn es wächst nicht nur in Australien, Indien und China wild, sondern auch in Süd- und Mitteldeutschland. Bitte beachten: Dezeit ist Bockshornklee allerdings mit etwas Vorsicht zu genießen, denn nach aktuellen Erkenntnissen stehen seine Samen nämlich unter EHEC-Verdacht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit als auch das Europäische Zentrum zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten vermuten, dass der EHEC-Erreger womöglich aus Nordafrika nach Deutschland und Frankreich eingeschleppt wurde. Offenbar spielten Bockshornkleesamen aus Ägypten bei beiden Ausbrüchen eine große Rolle – auch wenn nach wie vor nicht sicher ist, ob der Samen wirklich Auslöser der Erkrankung ist.
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